Hoffmann_Silan
Zweikomponentenhaftvermittler auf Basis von C10H20O5Si

ANWENDUNGSGEBIETE

Oberflächen von vollkeramischen Restaurationen (Brücken, Kronen, Inlays und Veneers) werden silanisiert, um einen Verbund zu Methacrylatgruppen tragenden Befestigungsmaterialien (Komposite, Kompomere, Ormocere) im Rahmen der Adhäsivtechnik herzustellen.

  • Zur Erhöhung der chemischen Haftkraft bei adhäsiver Befestigung von Silikatkeramiken, silikatisierten Oxidkeramik- bzw. Metallrestaurationen mit Methacrylatgruppen tragenden Befestigungsmaterialien (Komposite, Kompomere, Ormocere)
  • Als Keramik-Komposit-Haftvermittler bei Keramikreparaturen

NUTZEN

  • Volle Reaktionskraft, da die Reagenzien vor jeder Anwendung frisch gemischt werden
  • Längere Haltbarkeit auch nach Öffnung der Flaschen
  • Optimale chemische Verbundfläche bei gleichzeitiger guter Oberflächenbenetzbarkeit
  • Verhinderung von Adhäsionsfehlstellen

FUNKTIONSWEISE

Die Reagenzien A und B des Hoffmann´s Silan werden 1:1 gemischt, wodurch Silanol, der reaktive Partner, entsteht. Silikat-basierende Keramiken wie beispielsweise Leuzit-Glaskeramik (IPS Empress) und Fluoroapatit-Keramik (IPS-e. max ZirPress) werden zunächst mit Flusssäure geätzt, wodurch eine mikroretentive kristalline Strukturoberfläche freigelegt wird.
Bei der Silanisierung der Silikatoberfläche entsteht durch die Reaktion der Methoxy-Gruppe des Silanols mit der Siliziumoxid-Gruppe der Keramik unter der Bildung von bindenden Si-O-Brücken eine chemische Verbindung zwischen Silanol und Keramik.

Die kurzen Kohlenwasserstoff-Reste auf Seiten des Silanols haben reaktive Doppelbindungen,die dann an den Befestigungskomposit anpolymerisieren können.

 

SILAN
Best.-Nr. Packungsgröße Zusammensetzung
82101 Komponent A, 5 ml
Komponent B, 5 ml
Ethansäure in Ethanollösung, 3-Methacryloxypropyltrimethoxysilan
in Ethanollösung

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